«Orange Man Bad» oder «Sleepy Joe»
Die Ausgangslage verspricht Hochspannung am nächsten Wahl-Dienstag. 2016 tendierten die Umfragen ganz klar zu einer Wahl von Hillary Clinton. Trump hat alle, vielleicht auch sich selber überrascht mit seinem Wahlsieg. Ein Wahlsieg, der die Demokraten scheinbar bis heute nicht akzeptiert haben. Von aussen betrachtet erscheinen die Demokraten schlicht als schlechte Verlierer. Statt in der ersten Amtszeit von Trump sich auf sachliche und sicher berechtigte Kritik zu beschränken, haben sie alles versucht - z.B. durch ein Impeachment-Verfahren basierend auf nichts ausser wilden Theorien zu einer angeblichen «Russian Collusion» - ihn aus dem Amt zu jagen. Es hat ihnen alles nichts genutzt, auch nicht das Zerreissen des Manuskripts einer Rede von Trump vor laufender Kamera durch Nancy Pelosi.
Ich muss gestehen, dass mir Trump von Anfang an sympathisch war. Im Vorwahlkampf 2016 unter den republikanischen Kandidaten hat er alle klassischen Politiker mit ihren Worthülsen durch seine direkte, manchmal sicher als unfair empfundene Art, schachmatt gesetzt. Ted Cruz, ein Senator für Texas gehörte damals zu seinen «Opfern». Umso erstaunlicher und erfreulich ist es, wie heute Ted Cruz zu einem grossen Unterstützer von Trump geworden ist und sich bei Hearings mit Big Tech als exzellenter Kämpfer herausstellte, Big Tech in seine Schranken zu weisen. Ted Cruz phrophezeie ich eine grosse Zukunft, «Keine Zeit für Political Correctness» war eine seiner Aussagen damals. Ein frischer Wind in diesem Politik-Theater. Erstaunlich waren damals auch die vielen Stimmen in den Medien, die davon felsenfest überzeugt waren, dass «The Donald» niemals Präsident werde. Sie alle haben seine Kandidatur wohl gewaltig unterschätzt.
«China – China - China», «Build a Wall», «America first» waren einige seiner Schlagwörter bei seinen vielen Auftritten.
Zu hoffen ist, dass das Ergebnis eindeutig sein wird. Keine Nachzählungen und Gerichtsentscheide wie im Jahr 2000 bei der Wahl Bush und Gore.